17. August 2025 / Aus aller Welt

Auf Flug Korfu–Düsseldorf: Störung an Triebwerk mit Flammen

Nach dem Start auf der griechischen Insel Korfu schlägt eine Anzeige Alarm. Der Pilot landet die Condor-Maschine in Brindisi statt Düsseldorf. Für die Passagiere dauert die Reise deutlich länger.

273 Fluggästen brachte die Störung an einem Triebwerk eine zusätzliche Nacht in Brindisi. (Symbolfoto)
Veröffentlicht am 17. August 2025 um 14:16 Uhr

Die Störung am Triebwerk eines Passagierflugzeugs kurz nach dem Start von der griechischen Insel Korfu hat 273 Passagieren eine erzwungene Verlängerung ihrer Reise in Süditalien beschert. Der Condor-Flug DE 3665 war am Samstag auf dem Weg nach Düsseldorf. Nachdem eine Anzeige die Störung an der Boeing 757 meldete, landete die Maschine außerplanmäßig im rund 200 Kilometer nordwestlich von Korfu gelegenen Brindisi, wie Condor mitteilte. 

Griechische Medien berichteten unter Berufung auf die Behörden übereinstimmend, dass der Pilot den Fluglotsen gesagt habe, dass das Flugzeug sicher weiterfliegen könne. Die Maschine überquerte daraufhin die Adria.

Augenzeugen sprechen von Flammen

Augenzeugen berichteten Berichten zufolge von einem lauten Knall und deutlich sichtbaren Flammen. Condor betonte, es sei aber nicht zu einem Triebwerksbrand gekommen. Dennoch seien aufgrund der Störung an dem Triebwerk zeitweise Flammen zu sehen gewesen. 

 

 

Laut Condor meldete die Anzeige im Cockpit eine Störung des Luftstroms im Triebwerk. Daraufhin sei entschieden worden, den Flug mit 273 Gästen und acht Besatzungsmitgliedern umzuleiten. Gegen 20.15 Uhr sei die Maschine sicher in Brindisi gelandet. 

Maschine wird in Brindisi untersucht

Die Ursache für die Störung werde derzeit untersucht, das Flugzeug werde vor Ort technisch überprüft. Condor schickte nach eigenen Angaben ein Ersatzflugzeug, das die Fluggäste am Sonntagvormittag nach Düsseldorf brachte. 

Für die erzwungene Nacht in Brindisi standen laut der Fluggesellschaft nicht genügend Hotelkapazitäten zur Verfügung. Daher mussten einige Fluggäste am Flughafen bleiben, dort seien Decken und Versorgungsgutscheine organisiert worden. Fluggäste, die eine alternative Unterbringungsmöglichkeit in Anspruch genommen hätten, könnten die Kosten zur Erstattung einreichen, erklärte Condor und bat für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.


Bildnachweis: © Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Blitzer

Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung

weiterlesen...
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Aus aller Welt

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Gutes Wetter bei Sonnenfinsternis und Sternschnuppen
Aus aller Welt

Klare Sicht auf das Himmelsereignis: In Deutschland erwartet der Wetterdienst meist wolkenfreien Himmel zur Sonnenfinsternis und zu den Perseiden.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Nicht nur «Good Vibes»: Alphaville-Streit geht weiter
Aus aller Welt

Nach dem Hin und Her um einen Alphaville-Auftritt prägen politische Diskussionen auch den zweiten Tag des Glücksgefühle-Festivals. Was Künstler und Veranstalter dazu sagen.

weiterlesen...
Zwei Tote bei Flugshow-Unfall in Griechenland
Aus aller Welt

Ein lauter Knall, schwarzer Rauch – Augenzeugen schildern den Moment des Absturzes. Nach zwölf unfallfreien Jahren wurde die Athens Flying Week zum Schauplatz einer Tragödie.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Nicht nur «Good Vibes»: Alphaville-Streit geht weiter
Aus aller Welt

Nach dem Hin und Her um einen Alphaville-Auftritt prägen politische Diskussionen auch den zweiten Tag des Glücksgefühle-Festivals. Was Künstler und Veranstalter dazu sagen.

weiterlesen...
Zwei Tote bei Flugshow-Unfall in Griechenland
Aus aller Welt

Ein lauter Knall, schwarzer Rauch – Augenzeugen schildern den Moment des Absturzes. Nach zwölf unfallfreien Jahren wurde die Athens Flying Week zum Schauplatz einer Tragödie.

weiterlesen...