Nach dem schweren Schneesturm in der Nähe des Osthangs des Mount Everest in Tibet sind alle zuvor eingeschlossenen Wanderer in Sicherheit gebracht worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf örtliche Behörden. Demnach konnten 580 Wanderer sowie mehr als 300 einheimische Begleiter, darunter Führer und Yak-Treiber, wohlbehalten zurückkehren. Heftige Schneefälle hatten am Wochenende Hunderte Wanderer in der Himalaya-Region überrascht. Laut Berichten wurden Zelte von Schneemassen eingedrückt und Wege unpassierbar. Die Wandergruppen hielten sich laut Behördenangaben in Höhen von 4.900 Metern auf - in der Nähe des Osthangs des Mount Everest, des mit 8.849 Metern höchsten Berges der Welt. Bereits am Sonntagabend hatten die Behörden mitgeteilt, dass rund 350 Menschen zu einem Sammelpunkt in der Ortschaft Qudang gebracht wurden. Dort trafen laut Xinhua nun auch die übrigen Wanderer ein. Auch andere Regionen im Westen Chinas waren von dem plötzlichen Wintereinbruch betroffen. In der benachbarten Provinz Qinghai wurden insgesamt 251 Wanderer nach tagelanger Suche gerettet. Dort kam ein Mensch nach Behördenangaben durch Unterkühlung und Höhenkrankheit ums Leben. Auch in Teilen der Region Xinjiang wurden Wander- und Campingaktivitäten aus Sicherheitsgründen ausgesetzt. Die Schneestürme trafen die betroffenen Gebiete während der «Goldenen Woche» rund um den chinesischen Nationalfeiertag, in der besonders viele Menschen in die Berge reisen.Auch andere Regionen in China betroffen
Bildnachweis: © Lingsuiye/Xinhua/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Behörden: Alle Wanderer am Mount Everest gerettet
Hunderte Touristen wurden in China am höchsten Berg der Welt von starkem Schneefall überrascht - nun sollen alle in Sicherheit sein. Der plötzliche Sturm traf das Höhengebiet mitten in den Ferien.
Meistgelesene Artikel
- 14. April 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
Hitze an der Westküste, Überschwemmungen auf Hawaii, Schneemassen im Norden und Sturmwarnungen für die Ostküste. Tausende Flüge müssen in den USA gestrichen werden.
Viele Hundebesitzer übersehen laut einer Studie Anzeichen von Schmerzen bei ihren Tieren. Erfahrung und Aufklärung sind für das Wohl der Vierbeiner entscheidend. Wie erkennt man Schmerzen beim Hund?
Neueste Artikel
- 14. April 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
- 14. April 2026
Justiz in Potsdam übernimmt Verfahren nach Fernandes-Anzeige
Collien Fernandes erhebt Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner, bei denen es um sexualisierte Gewalt geht. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft werden nun an ihrem früheren Wohnort weitergeführt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. April 2026
Justiz in Potsdam übernimmt Verfahren nach Fernandes-Anzeige
Collien Fernandes erhebt Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner, bei denen es um sexualisierte Gewalt geht. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft werden nun an ihrem früheren Wohnort weitergeführt.
- 14. April 2026
Zeckensaison in Deutschland geht los
Zecken gibt es überall in Deutschland, in Wäldern, Parks, Wiesen oder auf anderen Grünflächen. Wie viele Borreliose- und FSME-Fälle dieses Jahr bislang gemeldet wurden.

