Ein deutscher Auswanderer, der nach einer Prügelattacke durch Minderjährige auf Mallorca über ein Jahr im Koma lag, ist jetzt tot. Der Mann sei am Samstag in einem Krankenhaus der spanischen Urlaubsinsel verstorben, berichtete die «Mallorca Zeitung». Die Familie des Deutschen aus Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern) bestätigte auf Anfrage diese Information. «Unser Sohn, Bruder und Freund ist friedlich im Kreise seiner Liebsten eingeschlafen», hieß es am Sonntag in einer Mitteilung der Familie an die «Mallorca Zeitung». Auf einer Spendenwebsite, die ein früherer Arbeitskollege betreibt, hieß es: «Heute hat Ronald seinen Kampf verloren.» Der Auswanderer, der auf der Insel als Projektleiter für ein Callcenter arbeitete, war am 30. November 2024 nach einer Weihnachtsfeier in Palma zu Fuß auf dem Heimweg zu seiner Wohnung, als er attackiert wurde. Die Angreifer schlugen und traten auf den damals 58-Jährigen den Ermittlern zufolge ein, auch als er reglos am Boden lag. Die Hintergründe der Tat sind bislang nicht vollständig geklärt. Nach bisherigen Ermittlungen wollten die Jugendlichen wahrscheinlich zwei Mädchen imponieren, die den Angriff beobachteten und inzwischen unter Zeugenschutz stehen. Etwa einen Monat nach der Tat nahm die Polizei die beiden Verdächtigen fest - einer war zuvor auf das spanische Festland geflohen. Seitdem sitzen beide in verschiedenen Jugendhaftanstalten. Der Prozess soll im Februar beginnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten Mord vor.Hintergründe der Tat nicht vollständig geklärt
Bildnachweis: © Clara Margais/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Deutscher stirbt auf Mallorca nach über einem Jahr im Koma
Über ein Jahr lag ein deutscher Auswanderer nach einem schweren Angriff auf Mallorca im Koma – nun ist er tot. Die Hintergründe der Tat sorgen auf der Insel weiter für Rätsel und Aufsehen.
Meistgelesene Artikel
- 13. August 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
Ein Verteilerkasten der Deutschen Bahn brennt zwischen Hamburg und Cuxhaven, Signalleitungen werden beschädigt. Die Folge: Züge fahren dort vorerst nicht mehr. Die Polizei hat einen Verdacht.
Neueste Artikel
- 13. August 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
- 12. August 2026
Ätna-Ausbruch: Sperre für Flughafen abermals verlängert
Der Ätna spuckt weiter Asche, der Flughafen von Catania bleibt dicht. Die Sperre wurde am Abend erneut verlängert. Für Reisende auf Sizilien geht das Flugchaos weiter.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. August 2026
Ätna-Ausbruch: Sperre für Flughafen abermals verlängert
Der Ätna spuckt weiter Asche, der Flughafen von Catania bleibt dicht. Die Sperre wurde am Abend erneut verlängert. Für Reisende auf Sizilien geht das Flugchaos weiter.
- 12. August 2026
Sonnenfinsternis begeistert in Spanien und Deutschland
Ausgebuchte Hotels, Straßensperrungen und ein Hype um Balkone: Ein spektakuläres Naturschauspiel versetzt Spanien in den Ausnahmezustand. Auch in Deutschland blicken Millionen gebannt zum Himmel.

