Die Anzeichen für ein baldiges starkes Wetterphänomen El Niño werden immer stärker. Darauf deuteten die rapide steigende Temperaturen der Meeresoberfläche im äquatorialen Pazifik hin, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf. Die Auswirkungen könnten bereits ab Mai spürbar werden. Das Wetterphänomen sorgt einerseits für schwere Regenfälle in einigen Weltregionen, etwa in Teilen Afrikas oder in Südamerika, andererseits für Dürren, etwa in Australien oder Indonesien. El-Niño-Ereignisse heizen zudem die globalen Temperaturen zusätzlich an. Dem bislang heißesten Jahr 2024 ging zum Beispiel ein El Niño voraus. Damals lag die globale Durchschnittstemperatur bei etwa 1,55 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Auch 2027 könne in einem Bereich über 1,5 Grad liegen, sagte der Leiter der WMO-Abteilung für Klimavorhersagen, Wilfran Moufouma Okia, in Genf. Die Berechnungsmodelle deuteten auf einen starken El Niño hin. Die Frühjahrsmonate seien allerdings traditionell kompliziert für Vorhersagen. Ab Mai gebe es mehr Stabilität und dann könnten bessere Vorhersagen getroffen werden. Das Wetterphänomen taucht alle zwei bis sieben Jahre natürlich auf. Es beginnt immer mit einer Erwärmung der Meeresoberflächentemperatur. Die Bedingungen dauern meist zwischen neun bis zwölf Monaten.Bald bessere Vorhersage möglich
Bildnachweis: © Aaron Ufumeli/AP
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
El Niño kündigt sich an – Experten warnen vor Extremwetter
Wetterextreme im Anmarsch: Die WMO warnt vor einem starken El Niño, der globale Temperaturen weiter anheizen könnte. Was das für Afrika, Australien und den Alltag bedeutet.
Meistgelesene Artikel
- 14. Oktober 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
Ulm (ots) - Gegen 12:35 Uhr fand ein Zeuge den Toten in der Brenz im Bereich der Paul-Hartmann-Straße. Polizei und...
- 3. Oktober 2026
Gerichtsantrag enthüllt Details zu gescheiterter Hinrichtung
Christa Pike überlebte zwei Giftspritzen und befindet sich nun in kritischem Zustand. Ihre Anwälte berichten von schweren Komplikationen bei der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee.
Neueste Artikel
- 14. Oktober 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
- 14. Oktober 2026
Von HIV geheilter Patient ist Charité-Mitarbeiter
Der «Zweite Berliner Patient» wurde als einer von 13 Menschen weltweit von HIV geheilt. Ihm wurden Stammzellen einer gesunden Spenderin inklusive ihres Immunsystems übertragen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Oktober 2026
Von HIV geheilter Patient ist Charité-Mitarbeiter
Der «Zweite Berliner Patient» wurde als einer von 13 Menschen weltweit von HIV geheilt. Ihm wurden Stammzellen einer gesunden Spenderin inklusive ihres Immunsystems übertragen.
- 14. Oktober 2026
Maskierte befreien Häftling aus Arztpraxis
Aus einem Besuch beim Arzt ist in Essen eine spektakuläre Gefangenenbefreiung geworden: Maskierte überwältigten die Bewacher und verhalfen einem 34-Jährigen zur Flucht.

