Rund zwei Monaten nach dem Unfalltod einer jungen Frau beim Surfen auf der Eisbachwelle in München sind die Ermittlungen nun abgeschlossen. Am Mittag will die Staatsanwaltschaft München I weitere Details mitteilen. Dabei könnte es auch um die Frage gehen, ob die weltberühmte Wasserwelle mitten in der Stadt wieder geöffnet wird. Sie war nach dem Unglück am 17. April gesperrt und mit Gittern abgeriegelt worden. Die 32-Jährige surfte mit ihrem Brett auf der Welle, als sich die an ihrem Knöchel befestigte Fangleine am Untergrund verhakte. Aus eigener Kraft konnte sie sich nicht befreien, auch andere Surfer konnten die Frau wegen der starken Strömung nicht aus dem Wasser ziehen. Erst der Feuerwehr gelang es, die 32-Jährige aus den eisigen Fluten zu holen. Die 32-Jährige kam in kritischem Zustand in eine Klinik, starb aber einige Tage später. Bei den Ermittlungen ging es auch um die Frage, warum sich die Fangleine am Untergrund des Baches verhakt hatte. Dafür wurde das Wasser abgesenkt und das Bachbett untersucht. Die seit Wochen andauernde Sperrung der berühmten Welle hatte für Diskussionen gesorgt. Sogar der frühere Football-Star Tom Brady solidarisierte sich mit den Surferinnen und Surfern, die eine Freigabe der Welle forderten. Zudem gab es Leute, die sich nicht an das Verbot hielten und trotzdem an der Stelle surften. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) bat um Geduld und kündigte an, sich für eine schnellstmögliche Öffnung einzusetzen. Auch das bayerische Kabinett befasste sich damit. Die Eisbachwelle zählt seit Jahren zu den Münchner Touristenattraktionen und ist vor allem bei jungen Menschen aus aller Welt beliebt.Dramatische Rettung
Unmut über Sperrung der Welle
Bildnachweis: © Peter Kneffel/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Ermittlungen nach Unglück an Eisbachwelle abgeschlossen
Das Surfen auf der Eisbachwelle zählt zu den größten Attraktionen in München. Doch dann verunglückte eine junge Frau in den Fluten und starb. Wie geht es nun weiter?
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
- 11. Juli 2026
Polizei beendet Geiselnahme in Berlin - Frau gerettet
Kurz vor Feierabend bringt ein Mann in einem Supermarkt eine Frau in seine Gewalt. Es folgt ein stundenlanger Nervenkrieg. Die Polizei verhandelt - dann stürmt sie das Gebäude.
Ein Verteilerkasten der Deutschen Bahn brennt zwischen Hamburg und Cuxhaven, Signalleitungen werden beschädigt. Die Folge: Züge fahren dort vorerst nicht mehr. Die Polizei hat einen Verdacht.
Neueste Artikel
- 10. August 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
- 10. August 2026
Polizei sucht nach tödlichen Schüssen in Berlin nach Zeugen
Streit, Schüsse, ein Toter: Am Berliner Bahnhof Zoo ist ein 30-Jähriger in der Nacht erschossen worden. Die Mordkommission fahndet nach einer Tatperson. Noch sind viele Fragen offen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. August 2026
Polizei sucht nach tödlichen Schüssen in Berlin nach Zeugen
Streit, Schüsse, ein Toter: Am Berliner Bahnhof Zoo ist ein 30-Jähriger in der Nacht erschossen worden. Die Mordkommission fahndet nach einer Tatperson. Noch sind viele Fragen offen.
- 10. August 2026
Risiko E-Scooter? – Jugendtrend mit Folgen
Viele Jugendliche düsen gerne auf dem E-Scooter durch die Stadt. Zurzeit ist kein Gefährt angesagter. Doch die Unfallgefahr ist hoch.

