Auf der Karibikinsel Kuba ist das Stromnetz erneut landesweit zusammengebrochen. Die Ursachen des vollständigen Ausfalls werden untersucht, wie die staatliche Stromgesellschaft UNE auf X mitteilte. Das sozialistische Land steckt in einer schweren Wirtschafts- und Energiekrise. Täglich kommt es zu teils stundenlangen Stromausfällen. Die Regierung in Havanna macht die Sanktionen der USA für die Krise verantwortlich. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump ein Ölembargo gegen Kuba verhängt. Washington versucht mit verschiedenen Druckmaßnahmen, eine wirtschaftliche und politische Öffnung des Karibikstaats nach seinen Vorstellungen zu erzwingen. Allerdings steht das kubanische Stromnetz wegen jahrzehntelanger mangelnder Investitionen unter Druck. Große Teile der veralteten Infrastruktur sind in einem schlechten Zustand. Deshalb fallen immer wieder Kraftwerke aus und müssen notdürftig repariert werden.
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Erneuter Strom-Blackout legt ganz Kuba lahm
Wegen alter Infrastruktur und eines Ölembargos der USA kommt es in Kuba täglich zu langen Stromausfällen - oft auch landesweit. Die Ursachen des aktuellen Blackouts werden geprüft.
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