Nach einem bislang vergleichsweise milden Sommer wird es in Griechenland jetzt richtig heiß. Das Land erlebt seine erste Hitzewelle dieses Sommers. Für mindestens eine Woche werden Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Besonders in den Ballungszentren, in Mittelgriechenland und auf der Peloponnes bleibt es auch nachts ungewöhnlich warm - örtlich können die Werte um 4.00 Uhr morgens bei über 30 Grad liegen. Die Kombination aus hohen Temperaturen und wenig nächtlicher Abkühlung dürfte vor allem für Menschen in den Städten belastend werden. Gleichzeitig steigt wegen der Trockenheit und starker Winde die Waldbrandgefahr. Die Hitzewelle soll bis Anfang nächster Woche andauern, schätzen Meteorologen. Die Behörden warnen vor allem vor Feuern, die durch Unachtsamkeit entstehen könnten. In weiten Teilen des Landes gilt eine hohe Waldbrandgefahr. In Athen stehen Bürgerinnen und Bürgern sieben klimatisierte Hallen zur Verfügung. Auch an Tiere wurde gedacht: Mehr als 130 Trinkstellen für herrenlose Tiere wurden in den Stadtteilen eingerichtet und werden von Mitarbeitern der Stadt und Freiwilligen mit Wasser versorgt. Die Behörden raten, die direkte Sonne möglichst zu meiden und sich an kühlen und schattigen Orten aufzuhalten. Auf schwere körperliche Arbeit, längere Spaziergänge und Sport in der Sonne sollte möglichst verzichtet werden. Leichte Kleidung, ein Hut und eine Sonnenbrille bieten zusätzlichen Schutz. Zudem sollten die Menschen ausreichend Wasser und andere alkoholfreie Getränke zu sich nehmen und leichte Mahlzeiten mit Obst und Gemüse bevorzugen. Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke sollten auf ausreichenden Hitzeschutz achten, raten Ärzte im griechischen Rundfunk.Vorsicht vor Bränden
Was Ärzte empfehlen
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Erste Hitzewelle trifft Griechenland – Nächte bleiben heiß
Griechenland erlebt die erste Hitzewelle des Sommers: Nächte bleiben ungewöhnlich warm, Behörden warnen vor Waldbrandgefahr und geben Verhaltenstipps.
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