26. August 2026 / Aus aller Welt

Feuer im Hohen Venn - erster Verdacht zur Brandursache

3.000 Hektar zerstört, Glutnester lodern weiter: Die Feuerwehr kämpft im Hohen Venn weiter gegen einen der größten Brände in Belgiens Geschichte. Zur Ursache der Katastrophe gibt es erste Hinweise.

Gelöscht ist der verheerende Brand im Hohen Venn noch nicht. (Archivbild)
Veröffentlicht am 26. August 2026 um 11:08 Uhr

Die Staatsanwaltschaft in Belgien ermittelt nach dem verheerenden Brandausbruch im Naturschutzgebiet Hohes Venn wegen fahrlässiger Brandstiftung. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Einsatz eines landwirtschaftlichen Geräts das Feuer verursacht haben, wie aus einer Mitteilung der Anklagebehörde von Dienstag hervorgeht. 

Diese Hypothese werde derzeit eingehend geprüft, hieß es. Die Staatsanwaltschaft beauftragte demnach zwei Sachverständige – für Brand- und für Fahrzeugtechnik – mit Untersuchungen. Eine endgültige Ursache stehe aber bisher nicht fest. Die Ermittler gingen mehreren Hypothesen nach. Laut Mitteilung wird es mehrere Monate dauern, bevor die finalen Gutachten vorliegen.

Kampf gegen die Flammen geht weiter

Die Löscharbeiten im Hohen Venn dauern indes an. Während das Feuer im westlichen Teil des Brandgebiets als gebändigt gilt, kämpfen Feuerwehrleute im nördlichen und östlichen Teil des Gebietes noch immer mit Glutnestern.

Der Brand gilt als einer der größten in der Geschichte Belgiens. In den vergangenen knapp zwei Wochen zerstörte das Feuer etwa 3.000 Hektar Land und tobte zwischenzeitlich nur wenige hundert Meter von der deutschen Grenze entfernt.


Bildnachweis: © Valentin Bianchi/AP/dpa
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