Bei einem Tauchunglück auf den Malediven sind nach Angaben aus Rom fünf Italiener ums Leben gekommen. Die Taucher wollten im Vaavua-Atoll in rund 50 Metern Tiefe Höhlen erkunden, wie das italienische Außenministerium mitteilte. Zunächst gab es keinerlei Einzelheiten zum Hergang des Unglücks. Die Behörden in den Malediven hätten Untersuchungen eingeleitet, hieß es. Das Außenministerium und die italienische Botschaft in Sri Lanka stünden in Kontakt mit den Familien der Opfer, um sie zu unterstützen. Die Malediven sind ein Inselstaat im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka. Die Inseln des Archipels ziehen mit idyllischen weißen Sandstränden viele Urlauber an. Auch für Schnorchler und Taucher sind die Malediven und ihre Korallenriffe ein beliebtes Ziel. Italienische Medien berichteten, dass unter den verunglückten Tauchern vier Mitarbeiter oder Studenten der Universität Genua waren. Die Hochschule erklärte, man trauere um eine Ökologie-Professorin, deren Tochter, die an der Universität studiere, sowie um eine Dozentin und einen Studenten, der kürzlich sein Studium der Biologe und Meeresbiologie abgeschlossen habe. Die italienische Wissenschaftsministerin Anna Maria Bernini erklärte auf der Plattform X, die Tragödie «erschüttert die ganze italienische Wissenschaftsgemeinschaft». Zur Identität des fünften Todesopfers gab es aus Italien zunächst keine näheren Angaben.
Bildnachweis: © Bernhard Krieger/dpa-tmn
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Fünf italienische Taucher kommen auf den Malediven ums Leben
Für Taucher ist das Meer rund um die Inseln und Atolle der Malediven ein Traumziel. Fünf Italiener wollen dort in großer Tiefe Unterwasserhöhlen erkunden. Ihr Tauchgang endet in einer Tragödie.
Meistgelesene Artikel
- 20. Juli 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
- 24. Juni 2026
11 Stunden im Zug - So läuft es nach der Bahn-Störung
Fahrgäste sind Ärger mit der Deutschen Bahn gewohnt. Doch am Dienstagabend ging zwei Stunden lang gar nichts - deutschlandweit. Wie läuft es für Reisende am Morgen danach?
- 26. Juni 2026
Temperaturrekord in Deutschland - 41,3 Grad gemessen
Ein Höhepunkt der Hitzewelle ist erreicht: Der Wetterdienst hat vorläufig die bisher höchste Temperatur in Deutschland gemessen. Doch der Rekord könnte schnell überholt sein.
Neueste Artikel
In mehreren Ländern im Südeuropa steigen die Temperaturen. Regen ist nicht in Sicht. Besonders dramatisch ist die Lage bei Bränden in Spanien.
- 20. Juli 2026
Zustand des Ebola-Patienten verbessert sich weiter
Vor einer Woche kam ein mit Ebola infizierter Patient auf die Sonderisolierstation des Frankfurter Uniklinikums. Die Behandlung hilft ihm.
Weitere Artikel derselben Kategorie
In mehreren Ländern im Südeuropa steigen die Temperaturen. Regen ist nicht in Sicht. Besonders dramatisch ist die Lage bei Bränden in Spanien.
- 20. Juli 2026
Zustand des Ebola-Patienten verbessert sich weiter
Vor einer Woche kam ein mit Ebola infizierter Patient auf die Sonderisolierstation des Frankfurter Uniklinikums. Die Behandlung hilft ihm.

