26. September 2025 / Aus aller Welt

Deutsch-österreichisches Paar in Costa Rica getötet

Blutspuren, gefesselte Hände und ein Grab im Garten: Die Polizei identifiziert die Opfer eines Verbrechens an der Pazifikküste. Doch manches gibt den Ermittlern noch immer Rätsel auf.

Die Ermittler entdeckten die Leichen mit Hilfe eines Spürhunds.
Veröffentlicht am 26. September 2025 um 04:38 Uhr

Im Fall eines in Costa Rica getöteten Paares gibt es neue Erkenntnisse: Bei der auf einem Grundstück gefundenen Männerleiche handelt es sich um einen 60 Jahre alten Deutschen, wie die Ermittlungsbehörde OIJ nach einer forensischen Untersuchung mitteilte. Die Frau wurde als 57-jährige Österreicherin identifiziert. Zuvor hatte es geheißen, auch sie sei Deutsche. Beide Opfer wiesen nach Angaben der Polizei Schussverletzungen auf.

Die vergrabenen Leichen wurden auf einem Finca-Grundstück nahe der Stadt Quepos an der Pazifikküste gefunden. Die Autopsie ergab, dass die Frau von drei Schüssen getroffen wurde. Der Mann erlitt nur eine Schussverletzung. Ob die Schüsse auch die Todesursache waren, sei bisher nicht geklärt, sagte ein Polizeisprecher.

Blutspuren im Haus gefunden

Die Polizei war den Behördenangaben zufolge zu dem Haus gefahren, nachdem am späten Montag (Ortszeit) eine Anzeige wegen eines Überfalls eingegangen war. OIJ-Direktor Randall Zúñiga sagte in einer Videobotschaft, das Grab des Paares sei nicht sofort gefunden worden, sondern erst am nächsten Tag mit Hilfe eines Spürhundes. 

Die Leichen waren laut den Ermittlern an den Händen gefesselt. Im Haus wurden demnach Blutspuren gefunden - die Küche war offenbar gereinigt worden, um Spuren zu beseitigen. Die Polizei geht von einem Raubmord aus.

Costa Rica ist bei Deutschen wegen seiner Traumstrände, Vulkane und Regenwälder ein beliebtes Reiseziel. Der Mord löste in dem mittelamerikanischen Land Besorgnis über Costa Ricas Image aus.


Bildnachweis: © ---/OIJ Costa Rica/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

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