Ein Waldbrand in Zentralkalifornien ist innerhalb weniger Tage zum bislang größten Feuer des Jahres in dem US-Westküstenstaat angewachsen. Das «Gifford Fire» im Los Padres National Forest, einem Waldgebiet nördlich von Santa Barbara, breitete sich bis Dienstagabend (Ortszeit) auf einer Fläche von etwa 340 Quadratkilometern aus, wie die US-Forstbehörde mitteilte. Im Juli hatte das «Madre Fire» in demselben Gebiet etwa 327 Quadratkilometer abgebrannt. Das «Gifford Fire» ist nach Angaben der Forstbehörde bislang nur zu neun Prozent eingedämmt. Knapp 2.300 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen, hieß es. Erschwert würden die Löscharbeiten durch Temperaturen von über 30 Grad. Am Donnerstag könnten sogar mehr als 37 Grad erreicht werden. Hitze allein löst zwar noch keine Waldbrände aus, aber hohe Temperaturen verbunden mit Trockenheit, geringer Luftfeuchtigkeit und Wind können das Risiko steigern. Die Brandursache wird derzeit noch untersucht. Der Ursprung des Brandes in der Nähe einer Straße deute darauf hin, dass das Feuer durch Menschen verursacht worden sei, schrieb die «New York Times». Neben weggeworfenen Zigarettenstummeln könnten auch schleifende Autoteile oder abgenutzte Bremsen Funken verursachen und Brände entfachen. Der Bundesstaat an der Westküste der USA ist in diesem Jahr besonders von Waldbränden betroffen. Zu Jahresbeginn waren bei verheerenden Bränden im Großraum der Millionenmetropole Los Angeles mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen. Eine Fläche von mehr als 150 Quadratkilometern wurde verwüstet, mehr als 16.000 Gebäude zerstört. Seitdem kam es nach Angaben der Brandschutzbehörde Cal Fire zu zahlreichen weiteren Bränden.Ursprung des Brandes nahe einer Straße
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Größtes Feuer des Jahres breitet sich in Kalifornien aus
In einem Waldgebiet nahe Santa Barbara brennt es auf rund 340 Quadratkilometern. Hitze erschwert die Löscharbeiten. Und die Aussichten versprechen kaum Entspannung.
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