30. Juli 2026 / Aus aller Welt

Japans Regierung meldet 28 Tote nach Erdbeben

Mehr als 10 000 Menschen harren nach dem Erdbeben weiter in Notunterkünften aus. Derweil steigt die Zahl der Todesopfer.

Viele Häuser in der Katastrophenregion sind zerstört.
Veröffentlicht am 30. Juli 2026 um 06:54 Uhr

Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Toten nach Angaben der Zentralregierung auf 28 gestiegen. Die von der Polizei übermittelte Zahl beinhalte Opfer, bei denen vermutet werde, dass ihr Tod im Zusammenhang mit der Katastrophe steht, zitierte der japanische TV-Sender NHK einen Sprecher der Regierung in Tokio. Die betroffene Präfektur Kumamoto auf Japans südwestlicher Hauptinsel hatte zuvor laut der Nachrichtenagentur Kyodo zunächst 17 bestätigte Todesfälle gemeldet.

Unterdessen gehen die Such- und Bergungsarbeiten weiter. Durch das Beben der Stärke 7,1 vom Dienstagnachmittag (Ortszeit) wurden viele Gebäude in der Region zerstört. Es wird daher befürchtet, dass die Zahl der Toten noch weiter ansteigen wird. Dutzende Menschen erlitten örtlichen Medienberichten zufolge zudem Verletzungen. 

Einen Tag nach schweren Beben waren noch Tausende Haushalte ohne Strom- und Wasserversorgung. Mehr als 10.000 Menschen mussten auch am frühen Donnerstag weiterhin in Notunterkünften ausharren.


Bildnachweis: © Hiro Komae/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Blitzer

Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung

weiterlesen...
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Aus aller Welt

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Wasser wird knapp: Koh Samui rationiert Versorgung
Aus aller Welt

Die thailändische Trauminsel Koh Samui kämpft mit akuter Wasserknappheit. Anhaltende Dürre und der Tourismusboom haben die Vorräte überstrapaziert. Hotels kaufen bereits Wasser per Tankwagen zu.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Warum Brände im ausgetrockneten Moor schwer bekämpfbar sind
Aus aller Welt

Der Brand im Hohen Venn ist besonders schwer zu löschen, weil es sich um ein ausgetrocknetes Hochmoor handelt. Dabei gibt es ganz besondere Gefahren.

weiterlesen...
Untersuchung nach Beinahe-Unglück am Flughafen München läuft
Aus aller Welt

Staubwolke beim Start, Qualm bei der Landung: Was passierte mit der Boeing 787-9 am Münchner Flughafen? Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Arbeit aufgenommen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Warum Brände im ausgetrockneten Moor schwer bekämpfbar sind
Aus aller Welt

Der Brand im Hohen Venn ist besonders schwer zu löschen, weil es sich um ein ausgetrocknetes Hochmoor handelt. Dabei gibt es ganz besondere Gefahren.

weiterlesen...
Untersuchung nach Beinahe-Unglück am Flughafen München läuft
Aus aller Welt

Staubwolke beim Start, Qualm bei der Landung: Was passierte mit der Boeing 787-9 am Münchner Flughafen? Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Arbeit aufgenommen.

weiterlesen...