In der ersten Woche des Oktoberfests haben mehr Mädchen und Frauen Hilfe gesucht als im Jahr zuvor. Die Aktion «Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen» verzeichnete mit 197 Fällen einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. 2024 waren es 181 Fälle zur Halbzeit der Wiesn, wie die Betreiberinnen mitteilten. Größtenteils ging es den Angaben zufolge darum, einen sicheren Heimweg zu organisieren, etwa weil Wiesn-Besucherinnen ihre Freundinnen, Partner oder Angehörigen verloren hatten oder weil ihnen das Handy oder die Handtasche geklaut worden war. In zwölf der 197 Fälle suchten Wiesn-Besucherinnen Hilfe am «Safe Space» auf dem Festgelände, nachdem sie sexualisierte oder körperliche Gewalt erfahren hatten. 14-mal war Beratung nach psychischen Krisen nötig – etwa wegen Panikattacken aufgrund des Gedränges auf dem Gelände oder weil die Betroffenen psychische Krankheiten hatten. In sechs Fällen bestand der Verdacht, dass Wiesn-Gäste K.-o.-Tropfen verabreicht bekommen haben. Im vergangenen Jahr wurden fünf dieser Fälle registriert. Die Dunkelziffer ist aber hoch, vermuten die Betreiberinnen. Viele der Hilfesuchenden stammen aus dem Ausland, hauptsächlich aus den USA. 43 Prozent der Frauen und Mädchen, die sich am «Safe Space» gemeldet hatten, kamen aus der Stadt München oder dem Landkreis München. Ähnlich wie in den Vorjahren waren auch in diesem Jahr zwei Drittel aller Hilfesuchenden jünger als 30 Jahre.Viele Hilfesuchende aus dem Ausland
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Mehr Frauen suchen Hilfe während Besuch des Oktoberfests
Zur Halbzeit der Wiesn werden mehr Hilfesuchende als im Vorjahr registriert. Es geht um Gewalt, einen sicheren Heimweg oder den Verdacht auf K.-o.-Tropfen. Viele Betroffene sind unter 30.
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