29. November 2025 / Aus aller Welt

Mindestens 225 Tote nach Überschwemmungen in Indonesien

Nach sintflutartigen Regenfällen auf Sumatra steigt die Zahl der Todesopfer. Rettungskräfte kämpfen gegen schwierige Bedingungen in abgelegenen Gebieten.

Rettungskräfte in Nordsumatra suchen nach Opfern.

Mindestens 225 Menschen sind nach schweren Überschwemmungen und Erdrutschen auf der indonesischen Insel Sumatra ums Leben gekommen. Dutzende Personen werden weiterhin vermisst, wie der Katastrophenschutz am Samstag mitteilte. Die Behörden warnen, dass die Opferzahlen weiter steigen könnten, da abgelegene Gebiete tagelang aufgrund sintflutartigen Regens für die Rettungsteams nicht erreichbar waren. 

«Es gibt noch Orte, die wir nicht betreten konnten», sagte der Chef der Katastrophenschutzbehörde. «Die Daten werden sich weiter ändern.»

Am stärksten betroffen ist Nord-Sumatra, wo die Behörden 116 Tote und 42 Vermisste melden. Heftige Regenfälle hatten auf dem steilen Terrain Erdrutsche ausgelöst, ländliche Straßen weggespült und wichtige Verkehrsverbindungen unterbrochen, so die Behörden. 

Die Zentralregierung hat zusätzliche Soldaten, Rettungskräfte sowie Flugzeuge und schweres Gerät entsandt. Zudem wurden Generatoren, Kommunikationsausrüstung und Schlauchboote bereitgestellt.

Indonesien erlebt regelmäßig extreme Monsunregen. Wissenschaftler warnen, dass der Klimawandel die Häufigkeit und Intensität solcher Wetterereignisse weiter erhöhen dürfte.

Sumatra ist fast so groß wie Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen und liegt ganz im Westen des südostasiatischen Inselstaates auf dem Äquator. Südöstlich von Sumatra liegt die indonesische Hauptinsel Java mit der Hauptstadt Jakarta.


Bildnachweis: © Uncredited/BASARNAS/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Weihnachtsmärkte im Landkreis Heidenheim
Veranstaltung

Entdecke die schönsten Weihnachtsmärkte in Heidenheim und der Region – kompakt im Überblick und mit allen Terminen für die Adventszeit 2025.

weiterlesen...
Eine Buddha-Statue sorgt in Schwäbisch Gmünd für Aufregung
SWR

Die dreieinhalb Meter hohe Buddha-Steinfigur hat in Schwäbisch Gmünd für Ärger gesorgt.

weiterlesen...
Wildschwein-Gang stürmt eine Bank
SWR

Etwa 30 Wildschweine haben Ellwangen-Röhlingen ordentlich aufgewühlt. Die Tiere sind durch die Straßen gezogen und...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Lebensmitteltafeln melden mehr ehrenamtliche Helfer
Aus aller Welt

77.000 Helfer packen bei den Tafeln an – doch ein Drittel der Einrichtungen sucht weiter dringend Unterstützung. Warum trotz zusätzlicher Helfer die Lage angespannt bleibt.

weiterlesen...
Auf den Straßen kann es glatt werden
Aus aller Welt

Örtlich Frost, Glätte und Sichtweiten unter 150 Meter: Auf was sich Autofahrer in der Nacht und am Freitagmorgen einstellen müssen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Lebensmitteltafeln melden mehr ehrenamtliche Helfer
Aus aller Welt

77.000 Helfer packen bei den Tafeln an – doch ein Drittel der Einrichtungen sucht weiter dringend Unterstützung. Warum trotz zusätzlicher Helfer die Lage angespannt bleibt.

weiterlesen...
Auf den Straßen kann es glatt werden
Aus aller Welt

Örtlich Frost, Glätte und Sichtweiten unter 150 Meter: Auf was sich Autofahrer in der Nacht und am Freitagmorgen einstellen müssen.

weiterlesen...