Sie sind die neue Weltsprache im digitalen Alltag, aber führen manchmal auch zu Verwirrung: Die Rede ist von Emojis. Lediglich zehn Prozent der über 16-Jährigen hierzulande nutzen sie nach eigenen Angaben gar nicht. Das geht aus einer repräsentativen Befragung unter mehr als 1.000 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor, die anlässlich des World Emoji Days am 17. Juli veröffentlicht wird. Neun von zehn Menschen nutzen Emojis generell, 26 Prozent sogar in jeder ihrer Nachrichten, 36 Prozent in der Mehrzahl ihrer Nachrichten. 20 Prozent verwenden Emojis zumindest in wenigen Nachrichten, sieben Prozent kaum. Besonders selbstverständlich ist die Emoji-Nutzung bei Jüngeren: Unter den 16- bis 29-Jährigen verwenden 36 Prozent Emojis in jeder Nachricht, weitere 43 Prozent in der Mehrzahl ihrer Nachrichten. Bei den ab 65-Jährigen sind es nur 14 Prozent, die Emojis in jeder Nachricht benutzen, und 26 Prozent, die sie in der Mehrzahl ihrer Messages verwenden. Gleichzeitig nutzt rund ein Viertel der sogenannten Boomer (also der Älteren ab 65) gar keine Emojis. In der sogenannten Generation Z (meint die heute 16- bis 29-Jährigen, also etwa die Geburtsjahrgänge 1995 bis 2010) sagen lediglich drei Prozent «Ich nutze keine Emojis». Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es genauso wenige. Allerdings sagen dort deutlich mehr als bei der Gen-Z, dass sie Emojis nur in wenigen ihrer Nachrichten verwendeten (21 Prozent gegen zwölf Prozent bei der Gen-Z). Bei aller Liebe zu den Emojis ist wohl nicht immer eindeutig, was sie bedeuten. 43 Prozent der Befragten sagen, ihnen sei nicht immer klar, was einzelne Emojis ausdrücken sollen. Bei den Älteren ab 65 Jahren geben das sogar fast 50 Prozent zu, bei den Jüngeren unter 30 sagen es immerhin 36 Prozent. In ihren Nachrichten setzen die Deutschen - entgegen manchem Klischee - in erster Linie auf gute Laune: Emojis rund um Lachen und Freude sind der Umfrage zufolge die beliebtesten Emoji-Motive. Zwölf Prozent der Emoji-Nutzerinnen und -Nutzer nennen sie als Favoriten. Auf Platz zwei folgen Liebe und Herzen mit elf Prozent, gefolgt von Gesten und Händen wie Daumen hoch, Klatschen oder Winken.Gen-Z-ler sind Emoji-Fans, Boomer sind da deutlich skeptischer
«Mir ist nicht immer klar, was die einzelnen Emojis bedeuten»
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Nur jede und jeder Zehnte nutzt gar keine Emojis
Lachen, Herzen, Zwinkern: Emojis werden in Chats häufig benutzt. Die Gen-Z sendet sie fast immer, Boomer tun es seltener. Viele sind unsicher, was manche bedeuten. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage dazu.
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