Der Wetterwechsel hin zu etwas kühlerer und feuchterer Witterung greift in Deutschland immer mehr um sich. Die Hitze werde verdrängt, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Den Meteorologen zufolge setzt sich immer mehr der Einfluss zweier Tiefdruckgebiete durch. Sie ließen das Hoch «Boris», das tagelang das Wetter in Deutschland und Mitteleuropa bestimmt habe, zusammenzucken, schrieb der Meteorologe Simon Trippler von der DWD-Wettervorhersagezentrale. Das Hoch werde nach Süden abgedrängt und löse sich zum Sonntag auf. Bei den Temperaturen bedeutet das, dass nordöstlich eines Streifens zwischen der Eifel und Südostbayern am Samstag nur noch 18 bis 27 Grad drin sind. Im Südwesten dagegen wurden am Samstag noch Werte bis zu 33 Grad erwartet. In der Nacht auf Samstag hatte es im Zuge des Wetterwechsels von Nordwesten her bereits in zahlreichen Regionen gewittert. Der Wetterdienst schrieb: «Rumms! Mit Blitz und Donner zeigt die Atmosphäre aktuell, dass sie nicht länger gewillt ist, bei uns noch weiter auf eitel Sonnenschein zu machen.» Auch am Sonntag sind in einigen Gegenden teils kräftige Gewitter möglich. Morgens muss vor allem im Westen damit gerechnet werden, tagsüber dann eher in der Mitte und im Südosten. Örtlich seien Starkregen und Hagel mit bis zu drei Zentimeter großen Körnern möglich, im Südosten schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde. Vor den Gewittern erreichen die Temperaturen demnach am Sonntag nochmal «freibadtaugliche» 25 bis 30 Grad, sonst bleibt es bei 18 bis höchstens 25 Grad. Schauer und Gewitter im Wechsel mit trockenen Phasen zwischendurch bei weiter sinkenden Temperaturen seien auch der Trend für die neue Woche. Neuerliche Hitze sei vorerst nicht in Sicht.Kein eitel Sonnenschein mehr
Sonntag Gewitter, Starkregen und Hagel möglich
Bildnachweis: © Rolf Vennenbernd/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
«Rumms» - Schauer und Gewitter verdrängen Hitze
Vorbei ist es erstmal mit der großen Hitze. Nach und nach wird es kühler. Der Übergang gestaltet sich aber gewittrig und stürmisch.
Meistgelesene Artikel
- 20. Juli 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
- 24. Juni 2026
11 Stunden im Zug - So läuft es nach der Bahn-Störung
Fahrgäste sind Ärger mit der Deutschen Bahn gewohnt. Doch am Dienstagabend ging zwei Stunden lang gar nichts - deutschlandweit. Wie läuft es für Reisende am Morgen danach?
- 26. Juni 2026
Temperaturrekord in Deutschland - 41,3 Grad gemessen
Ein Höhepunkt der Hitzewelle ist erreicht: Der Wetterdienst hat vorläufig die bisher höchste Temperatur in Deutschland gemessen. Doch der Rekord könnte schnell überholt sein.
Neueste Artikel
In mehreren Ländern im Südeuropa steigen die Temperaturen. Regen ist nicht in Sicht. Besonders dramatisch ist die Lage bei Bränden in Spanien.
- 20. Juli 2026
Zustand des Ebola-Patienten verbessert sich weiter
Vor einer Woche kam ein mit Ebola infizierter Patient auf die Sonderisolierstation des Frankfurter Uniklinikums. Die Behandlung hilft ihm.
Weitere Artikel derselben Kategorie
In mehreren Ländern im Südeuropa steigen die Temperaturen. Regen ist nicht in Sicht. Besonders dramatisch ist die Lage bei Bränden in Spanien.
- 20. Juli 2026
Zustand des Ebola-Patienten verbessert sich weiter
Vor einer Woche kam ein mit Ebola infizierter Patient auf die Sonderisolierstation des Frankfurter Uniklinikums. Die Behandlung hilft ihm.

