Die große Silvester-Party vor dem Brandenburger Tor steht auf der Kippe. Die Berlin feiert Silvester (BfS) GmbH hat dem Berliner Senat mitgeteilt, dass die Veranstaltung nach jetzigem Stand in diesem Jahr aus finanziellen Gründen nicht stattfinden könne. «Wir sind gezwungen, die Planungen erst mal einzustellen», sagte Geschäftsführer Benedikt Alder der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet. Es gebe vom Senat bisher keine Zusage für eine finanzielle Unterstützung. Diese habe bislang von Visit Berlin und Berlin Partner zwischen 500.000 Euro und einer Million Euro betragen, indem sie Werbeflächen anmieteten. «Stand heute ist die Finanzierung nicht gesichert», sagte Alder. Eine alleinige Unterstützung durch den Partner ZDF reiche nicht. Eine Sprecherin des Senders teilte auf dpa-Anfrage mit: «Das ZDF beobachtet die aktuellen Entwicklungen und ist mit dem Veranstalter im Gespräch.» Eine Frist bis Ende Juni habe der Senat verstreichen lassen, sagte Alder. Eine mehrmonatige Vorlaufzeit für die Planung eines so großen Events sei aber notwendig, so der Geschäftsführer der BfS GmbH. «In der Vergangenheit ist es nicht gelungen, die Veranstaltung profitabel durchzuführen.» Ein Sprecher des Berliner Wirtschaftssenats sagte der dpa, dass derzeit anders als im Vorjahr keine Förderung des Wirtschaftssenats vorgesehen sei. Im vergangenen Jahr habe der Wirtschaftssenat 300.000 Euro beigesteuert, aber auch andere Senatsbereiche hätten sich an der Finanzierung beteiligt. Zu der Party kamen in den vergangenen Jahren immer Zehntausende Besucher. Im vorigen Jahr wurden mehr als 60.000 Menschen gezählt. Der Eintritt kostete 20 Euro. Moderiert wurde die live im ZDF übertragene Show «Celebrate at the Gate», bei der unter anderen Shirin David auftrat, von Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner.Geschäftsführer: Mehrmonatige Vorlaufzeit für Planungen nötig
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Silvester-Party am Brandenburger Tor vor möglichem Aus
Das Brandenburger Tor war in den vergangenen Jahren immer die Kulisse für die größte Silvester-Party Deutschlands. Nun droht das Aus: Der Veranstalter befürchtet ein Minus-Geschäft.
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