Sophia und Noah führen die Rangliste der beliebtesten Vornamen für Babys in Deutschland weiter an. Das geht aus einer Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) für das Jahr 2025 hervor, für die Daten der Standesämter ausgewertet wurden. Bereits in den Jahren 2023 und 2024 hatten Sophia/Sofia und Noah vorn gelegen. Auf weiteren Plätzen bei den Mädchen landen Mia, Lina, Ella und Hanna/Hannah in den Top fünf. Bei den Jungs folgt auf Noah der Vorname Matteo in verschiedenen Schreibvarianten (mit einfachem t, mit und ohne h). Dann kommen mit Theo, Leo und Emil drei Namen, die in dem Ranking im Vorjahresvergleich jeweils um mehrere Plätze nach oben klettern. «Noah und Sophia sind längst mehr als Modenamen – sie haben sich als moderne Klassiker etabliert», sagte die Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache, Andrea-Eva Ewels. «Gleichzeitig zeigt der Aufstieg von Theo und Leo, dass kurze, prägnante Namen bei vielen Eltern besonders gefragt sind.» Die Auswertung zeige erhebliche Unterschiede zwischen den Regionen Deutschlands, erläuterten die Sprachforscher. Im Süden würden beispielsweise häufiger christliche und biblische Namen vergeben als im Norden. «Neben religiösen Einflüssen spielen dabei Tradition, Geschichte und regionale Identität eine wichtige Rolle.» Die GfdS veröffentlicht seit 1977 eine jährliche Liste über die in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen. Grundlage sind diesmal Daten von etwa 750 Standesämtern, die der Gesellschaft insgesamt fast 830.000 Eintragungen übermittelten. Auf diese Weise seien fast 91 Prozent aller im Jahr 2025 in Deutschland vergebenen Vornamen erfasst worden. Auch wenn statistisch gesehen viele Kinder den Namen Noah oder Sophia tragen – die Namensvielfalt in Deutschland ist dennoch groß, wie aus den Daten hervorgeht. Der Anteil der zehn beliebtesten Erstnamen beträgt demnach rund zehn Prozent aller erfassten Erstnamen. Auf der ersten Liste von 1977 zeigten sich noch völlig andere Vorlieben bei der Namenswahl frisch gebackener Eltern für ihre Neugeborenen: Damals landete nach Angaben der GfdS bei den Mädchen noch Stefanie auf Platz 1, gefolgt von Christina/Christine und Sandra. Bei den Jungen stand Christian bei dem Ranking an der Spitze, vor Michael und Stefan. 20 Jahre später hatte sich bei den Vornamen einiges getan: 1997 führte Maria/Marie die Mädchen-Liste an, auf den weiteren Plätzen landeten Sophia/Sofie und Julia. Die beliebtesten Jungennamen waren Alexander, Maximilian und Lukas. Bis einschließlich 2018 wurde eine Gesamtliste veröffentlicht mit allen Erst- und Zweitnamen. Auch bei einem Ranking des norddeutschen Vornamen-Experten Knud Bielefeld für 2025 landeten Sophia und Noah ganz vorn. Für die bundesweite Auswertung haben er und sein Team den Angaben zufolge auf 260.000 Geburtsmeldungen von Standesämtern und Geburtskliniken aus 375 Städten zurückgegriffen. Das entspricht etwa 40 Prozent der in Deutschland geborenen Babys.Tradition und regionale Identität spielen wichtige Rolle
Die Liste 1977 führten noch Stefanie und Christian an
Sophia und Noah 2025 auch beim Namensforscher Bielefeld vorne
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Sophia und Noah bleiben beliebteste Babynamen
Mit dem Aufstieg von Theo und Leo in der Hitliste der Babynamen festigt sich der Trend zu kurzen Namen. Ganz vorn liegen zwei «moderne Klassiker», die sich schon länger großer Beliebtheit erfreuen.
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