Ein 30-Jähriger muss für den Mord an vier Studenten im US-Staat Idaho bis zu seinem Lebensende ins Gefängnis. Ein Richter verhängte die Strafe verbunden mit Entschädigungen in Höhe von insgesamt rund 200.000 Dollar an die Opferfamilien (etwa 170.000 Euro). Der Richter sagte in seinem Urteilsspruch, der live im Fernsehen übertragen wurde: «Es ist Zeit, dass wir ihn in die Schmach und Isolation einer ewigen Haft entlassen.» Die drei Frauen und der Mann waren 20 und 21 Jahre alt, als sie getötet wurden. Das Gericht in Idaho im Nordwesten der USA sah es als erwiesen an, dass der angeklagte frühere Kriminologie-Doktorand im November 2022 die vier in einer Wohnung in der Nähe der Uni von Idaho erstochen hatte. Im Prozess sagten überlebende Mitbewohner aus. Am Tag des Urteilsspruchs sprachen Familienmitglieder der Getöteten, teils unter Tränen, im Gerichtssaal, bevor der Richter das Urteil verkündete. Eine Berufung ist möglich. Das Weiße Haus sprach den Familien sein Beileid aus. Trump-Sprecherin Karoline Leavitt sagte: Wenn es nach Präsident Donald Trump ginge, hätte er dieses «Monster» gezwungen, öffentlich zu erklären, warum er getötet habe.
Bildnachweis: © Kyle Green/FR171837 AP POOL/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Vier Studenten in Idaho getötet: Mann bekommt lebenslang
Vor fast vier Jahren wurden vier junge Studierende in Idaho in den USA erstochen. Nun steht das Urteil fest.
Meistgelesene Artikel
- 8. Oktober 2026
Aktuelle Blitzer im Kreis Heidenheim
Täglich aktualisierte Blitzermeldungen für Heidenheim und Umgebung
- 8. September 2026
JP Kraemer: Unternehmen öffnen wieder
Trotz der Ermittlungen gegen Jean Pierre Kraemer öffnen seine Unternehmen wieder. Die Entscheidung fiel nach intensiven Gesprächen zwischen Mitarbeitern, Management und Kraemer.
Ulm (ots) - Gegen 12:35 Uhr fand ein Zeuge den Toten in der Brenz im Bereich der Paul-Hartmann-Straße. Polizei und...
Neueste Artikel
- 8. Oktober 2026
Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?
- 8. Oktober 2026
Viele Hinweise zu Mord an «Bierkönig»-Gründer auf Mallorca
Fast 30 Jahre nach dem Mord an Manfred Meisel kommt Bewegung in den Fall. Mehrere Zeugen meldeten sich, nachdem die Sendung «Aktenzeichen XY… International» die Tat aufgegriffen hat.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Oktober 2026
Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?
- 8. Oktober 2026
Viele Hinweise zu Mord an «Bierkönig»-Gründer auf Mallorca
Fast 30 Jahre nach dem Mord an Manfred Meisel kommt Bewegung in den Fall. Mehrere Zeugen meldeten sich, nachdem die Sendung «Aktenzeichen XY… International» die Tat aufgegriffen hat.

