Eine Woche nach der Ankunft eines mit Ebola infizierten Patienten in der Frankfurter Uniklinik geht es dem Mann zunehmend besser. Der Gesundheitszustand der erkrankten Person habe sich deutlich gebessert, teilte eine Sprecherin der Universitätsmedizin mit. Der US-Amerikaner, der als Logistiker für eine Hilfsorganisation im Einsatz war, hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt. Der Patient weise die typischen Symptome auf, hieß es weiter aus der Uniklinik. Er sei mit dem Bundibugyo-Virus infiziert, der im Kongo grassierenden Ebolavirus-Variante. «Der Zustand der Person konnte dank des engagierten Einsatzes des hoch qualifizierten Personals sowie der Behandlung auf der speziell eingerichteten Isolierstation stabilisiert werden.» Für die Mitarbeitenden bestehe keine Gefahr. Wie die Organisation Samaritan's Purse mitgeteilt hatte, handelt es sich bei dem Patienten um einen ihrer Mitarbeiter. Seit 15 Jahren schon arbeite er als Katastrophenhelfer und gehe freiwillig in diese Einsätze. «Er hatte keinen direkten Patientenkontakt und hat nicht ärztlich, sondern in der Logistik gearbeitet», hatte die christliche Organisation erklärt. Samaritan's Purse ist nach eigenen Angaben eine international tätige, christliche Hilfsorganisation, die mit mehreren internationalen Teams vor Ort im Kongo arbeitet. Der Mann kam am Montag (13. Juli) in Frankfurt an. In der Uniklinik Frankfurt wurden bereits in der Vergangenheit Patientinnen und Patienten mit hämorrhagischem Fieber erfolgreich behandelt. Ein Patient war mit Ebola infiziert, zwei weitere mit dem Lassavirus. Bereits knapp zwei Monate zuvor war ein an Ebola erkrankter US-amerikanischer Arzt nach Deutschland gebracht und in der Berliner Charité aufgenommen worden. Nach gut zwei Wochen Behandlung wurde er schließlich aus dem Krankenhaus entlassen. Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus kann durch direkten Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen werden. Im Kongo in Zentralafrika, wo die beiden infizierten US-Amerikaner tätig waren, ist der jüngste Ebola-Ausbruch besonders schwer einzudämmen. Einer der Gründe: Für den Bundibugyo-Typ gibt es bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie.Patient ist seit einer Woche in der Uniklinik
Weiterer Ebola-Patient kam im Mai in Berliner Charité
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Zustand des Ebola-Patienten verbessert sich weiter
Vor einer Woche kam ein mit Ebola infizierter Patient auf die Sonderisolierstation des Frankfurter Uniklinikums. Die Behandlung hilft ihm.
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