Nach dem Fährunglück vor der Nordküste Zyperns am Wochenende ist die Zahl der Toten auf zwölf gestiegen. Rettungskräfte bargen in der Nacht die Leichen zweier Frauen, wie der Premierminister der nur von der Türkei anerkannten Republik Nordzypern, Ünal Üstel, mitteilte. Sie seien noch nicht offiziell identifiziert worden. Üstel fügte hinzu, die Suche gehe weiter. Die Zahl der direkt aus dem Wrack in 554 Metern Tiefe geborgenen Leichen steigt damit auf vier. 16 Menschen werden weiterhin vermisst, wie Üstel in Kyrenia sagte. Die Fähre «Filo Jet» war am Sonntag kurz nach dem Auslaufen aus dem nordzyprischen Hafen der Stadt Kyrenia (türkisch: Girne) gekentert. Aus noch ungeklärten Gründen drang Wasser ein, der Katamaran lief voll, kippte zur Seite und sank schließlich wenige Kilometer vor der zyprischen Küste. 239 Passagiere konnten gerettet werden. Ein Spezialteam aus der Türkei macht das Wrack am Mittwoch mit Hilfe ferngesteuerter Unterwasserfahrzeuge ausfindig.
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Zypern: Zahl der Toten nach Fährunglück auf zwölf gestiegen
Noch immer werden Menschen vermisst, die am Wochenende an Bord der gekenterten Fähre waren. Für die Angehörigen von zwei weiteren Passagieren gibt es nun traurige Gewissheit.
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